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Kompensation für Flächeninanspruchnahme und Versiegelung

Im Auftrag des BMLUK haben wir uns im Rahmen der Regionen-Dialog-Plattform mit Fragen der Flächenkompensation beschäftigt. Ergebnis ist das Impulspapier "Kompensation von Flächeninanspruchnahme und Versiegelung aus stadtregionaler Perspektive". 

Wir haben unterschiedliche Ansätze zur Kompensation von Flächeninanspruchnahme im Raumordnungsrecht analysiert. Das Impulspapier thematisiert daher auch Kompensation als möglichen Ansatz zur Umsetzung der Wiederherstellungsverordnung. Ergänzend werden bestehende nationale und internationale Praxisbeispiele für Flächenkompensation vorgestellt.

Kompensation ist ein vielschichtiges Konzept. Es umfasst nicht nur den quantitativen Ausgleich von Eingriffen, sondern auch qualitative, funktionale, finanzielle, räumliche und zeitliche Dimensionen. Im Naturschutzrecht sind konkrete Maßnahmen vor Ort oder in der unmittelbaren Umgebung zur Wiederherstellung von beeinträchtigter Natur wesentlich. Die Raumordnung versteht Kompensation als Ausgleich für die Inanspruchnahme von Flächen – etwa durch Rückwidmungen, Entsiegelung oder finanzielle Abgaben.

Bei einem Expert:innen-Workshop im Oktober 2025 haben wir die Erkenntnisse präsentiert und gemeinsam mit Vertreter:innen aus Ministerien, ÖBB, ASFINAG, den Bundesländern, Regionen, Städten und Gemeinden sowie aus Forschungsinstitutionen diskutiert und vertieft. 

Barbara Birli vom Umweltbundesamt, Melanie Dobernigg-Lutz vom Städtebund und Andreas Hacker vom Stadt-Umland-Management Wien/Niederösterreich haben die stadtregionale Perspektive ergänzt und Hinweise für eine stadtregionale Herangehensweise gegeben. Diese Expertisen sind in die Publikation eingeflossen.

Auftraggeber
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK)
Zeitraum
2025
Projektteam
Elisabeth Stix
Christoph Foglar-Deinhardstein

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