Westbahntrasse in Leonding

Seit vielen Jahren fordert die Stadtgemeinde Leonding im Zuge des viergleisigen Ausbaus der Westbahn eine Einhausung und Eintiefung der Bahn, um beim Bahnhof zu einem späteren Zeitpunkt einen neuen Stadtteil entwickeln zu können. Diese Forderung fand in den Verfahren – etwa der Umweltverträglichkeitsprüfung – wenig Resonanz. Auf die höchste politische Ebene, also zum Landeshauptmann und zum Minister getragen, entstand der Eindruck eines „Konsenses“ im Sinne der Interessen Leondings. Auf die operative Ebene, der Verwaltung und der ÖBB wieder angelangt, verflüchtigte sich dieses Einverständnis und führte zu einem Auftrag an Rosinak & Partner ZT GmbH, sich dieser Frage systematisch zu widmen – methodisch in Form eines Kommunikationsprozesses, fachlich als Konfliktmanagement. Nach einem halben Jahr Beratung und fünf Workshops liegt ein Ergebnis vor:

  • eine Einhausung ohne unmittelbare Überbauungsabsicht oder Bebauung im Umfeld erscheint nicht vertretbar,
  • allerdings soll das ÖBB-Projekt spätere Einhausungen und Stadtentwicklungen nicht verhindern,
  • der Spielraum bei einer für Leonding besonders wichtigen Eintiefung der Westbahn ohne Verzögerung des Projektes soll die ÖBB kurzfristig untersuchen.

Projektinfos

Auftraggeber: 
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Amt der Oberösterreichischen Landesregierung
Zeitraum: 
2018/2019
Projektteam: 
Werner Rosinak