Bodenschutzstrategie Österreich

Mit der Klimakrise bekommt die Fläche eine neue Bedeutung. Unversiegelter Boden muss als CO2-Speicher für den Klimaschutz und als Wasserspeicher für die Klimawandelanpassung erhalten bleiben. Die Umstellung auf Biolandwirtschaft erfordert mehr Fläche und mit dem Ausbau erneuerbarer Energien kommen ebenfalls zusätzliche Ansprüche auf die landwirtschaftlichen Flächen hinzu. Als Konsequenz der Reduktion der Freiflächen nimmt die Biodiversität ab. Der Rückgang fliegender Insekten, die Gefährdung von einem Drittel der Brutvogelarten oder die zunehmende Zerschneidung von Lebensräumen sind Indikatoren dafür. 

Die Klima- und Biodiversitätskrise führt daher zu einem Paradigmenwechsel: der sorgsame Umgang mit unverbautem Boden bekommt wieder eine hohe Priorität. Im aktuellen Regierungsprogramm wurde daher das Ziel der Nachhaltigkeitsstrategie aus dem Jahr 2002, die Flächeninanspruchnahme auf 2,5 ha/Tag zu reduzieren, bekräftigt und als Arbeitsauftrag festgelegt. In diesem Zusammenhang gibt es den Auftrag, eine österreichweite Bodenschutzstrategie auszuarbeiten. Rosinak & Partner hat für diese Bodenschutzstrategie folgende Grundlagen und Fachbeiträge erarbeitet: 

  • Bestandsanalyse: Definitionen, Datensysteme, aktuelle Entwicklung
  • Entwicklungsszenarien der Flächeninanspruchnahme: treibende Faktoren, Trendszenarien, Zielszenarien
  • Wirksamkeitsanalyse von bereits umgesetzten und möglichen zusätzlichen Maßnahmen
  • Übersicht zu Maßnahmen des Bundes

 

Projektinfos

Auftraggeber: 
Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus
Zeitraum: 
2021/2022
Projektteam: 
Elisabeth Stix
Helmut Hiess
Projektpartner: 
Terra Cognita KG, Emrich Consult