Boris Podrecca, Maria Auböck und Rosinak & Partner gewinnen den städtebaulichen Wettbewerb am Franz-Zeller-Platz in Krems. Die Verlegung des Kreisverkehrs in den östlichen Abschnitt des Planungsareals bietet die einmalige Gelegenheit, die Verbindung zwischen Stadt und Donau grundlegend aufzuwerten. Der Verkehrsraum wird damit zu einem echten Eingangsbereich in die Stadt. Ein offener Platz leitet die mit dem Schiff ankommenden BesucherInnen zur Kremser Kunstmeile. Ein neuer Skulpturenpark stellt die Stadtkante des Ortsteiles Stein frei und bringt sie zur Geltung.
Die Jury würdigte den Beitrag als "konsequenten und städtebaulich/freiraumplanerisch höchst ambitionierten Entwurf zur Entwicklung der Stadt Krems. Stadt und Donau werden in eine neue Beziehung zueinander gesetzt. Die Konzeption, Typologie und die Struktur des neuen Quartiers sind in der Lage, einen wesentlichen, über den konkreten Ort hinausgehenden Beitrag in der Diskussion zur Europäischen Stadt des 21. Jahrhunderts zu leisten."
Die Wettbewerbsprojekte werden im Rahmen einer Ausstellungseröffnung am 11. Juni 2010 gezeigt.
Wettbewerbsteam:
o.Univ.Prof. Mag. arch. Boris Podrecca
Freiraumplanung: Prof. Arch. DI Maria Auböck
Raumplanung: Rosinak & Partner ZT GmbH
Verkehrsplanung: Rosinak & Partner ZT GmbH


