Generalverkehrsplan Österreich
Im März 2001 wurde angesichts verschärfter Verkehrsprobleme und begünstigt durch die Konzentration der Verkehrskompetenzen in einem Ressort ein neuer Anlauf genommen, ein bundesweites Verkehrskonzept auszuarbeiten. Ziel war, einen "strategischen Konsens" über die dringenden und wichtigen Infrastrukturprojekte zu erreichen. Dazu wurde eine Kommunikationsstruktur gewählt, die alle wesentlichen Handlungsträger der Verkehrspolitik einbezog. Innerhalb von elf Monaten konnte ein Ergebnis vorgelegt werden. Rosinak & Partner war für die GVP-Ö-Projektsteuerung verantwortlich.
Die Strategie des Bundes spiegelt sich in folgenden Zielen wider:
- den Wirtschaftsstandort Österreich stärken,
- die Netze effizient und bedarfsgerecht ausbauen,
- die Verkehrssicherheit erhöhen, die Finanzierung sicherstellen und
- die Umsetzung erleichtern.
Wichtiger als Leitsätze sind Leitbilder, die strategische Absichten einprägsam vermitteln: die Konzentration auf intermodale Hauptkorridore und Knoten. Aus mehr als 270 Projekten mit einem Gesamtvolumen von ca. 45 Mrd. € wurden in mehreren Bearbeitungs- und Diskussionsschritten Investitionspakete mit unterschiedlichen Zeithorizonten herausgearbeitet.
Projektinformation
Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Projektsteuerung und Moderation: Werner Rosinak
Projektmanagement: Andrea Weninger
Geografisches Informationssystem: Zeljka Musovic
Bearbeitungszeitraum: Mai 2001 - Januar 2002



